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WARNT VOR HÖHERER LKW-MAUT: Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP).© dpa

Kostendruck

Bode: Höhere Lkw-Maut kostet Arbeitsplätze

Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) ist gegen eine Erhöhung der Lkw-Maut. „Das würde zum jetzigen Zeitpunkt Arbeitsplätze kosten und Spediteure unter Umständen in die Insolvenz treiben“, sagte Bode.

HANNOVER. Der Kostendruck durch gestiegene Personal- und Energiepreise wiege für das Transportgewerbe auch ohne Mauterhöhung schon schwer genug. Die Maut-Erhöhung 2009 sei bereits zu hoch gewesen. Die für 2011 geplante Erhöhung um zwei Cent pro Kilometer für Lkw mit der Schadstoffgruppe III sorgte in den vergangenen Wochen für Streit in der Bundesregierung. Die FDP lehnt eine Erhöhung ab.     

Obwohl laut Bode im vergangenen Jahr rund zwölf Prozent weniger Lastwagen auf den Straßen unterwegs waren als 2008, seien die Mauteinnahmen wegen der ersten Erhöhung von 3,5 auf 4,4 Milliarden Euro gestiegen. Allerdings lagen sie aufgrund der schwachen Konjunktur etwa 600 Millionen Euro unter dem kalkulierten Haushaltsansatz.     

Probleme bereite den Speditionen auch, dass die Preise für den Gebrauchtwagenmarkt für die unwirtschaftlicheren Euro-III-Fahrzeuge aufgrund der hohen Mautkosten weiter am Boden liegen, betonte Bode. Daher könnten die von den Unternehmen kalkulierten Erlöse durch  Weiterverkäufe nicht realisiert werden. Der gewünschte Modernisierungsschub der LKW-Flotten hin zu Euro-V-Fahrzeugen sei daher ausgeblieben. dpa


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