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In der Notunterkunft in Oerbke sind bisher 800 Menschen angekommen.

In der Notunterkunft in Oerbke sind bisher 800 Menschen angekommen. © Philipp Schulze/Archiv

Migration

Bisher 800 Menschen in neuer Notunterkunft angekommen

Rund 800 Flüchtlinge sind bisher in der neuen Erstaufnahme-Notunterkunft in Oerbke in der Lüneburger Heide angekommen. "Im Moment gehen wir davon aus, dass heute vermutlich keine weiteren Menschen dazukommen werden", sagte die Sprecherin der Johanniter, Antje Heilmann.

Oerbke. Der Verband kümmert sich um die Betreuung des Lagers.

Am Wochenende halfen viele Freiwillige bei der Aufnahme der Flüchtlinge. "Wir hatten viel Unterstützung aus der Bevölkerung, etwa von Menschen, die Arabisch und Persisch sprechen und gedolmetscht haben." Das habe sehr geholfen, den Flüchtlinge die Angst vor der Ungewissheit zu nehmen. Geplant ist auch ein Drehkreuz in direkter Nähe zur Notunterkunft in Oerbke bei Bad Fallingbostel - wann dieses Verteilzentrum die Arbeit aufnimmt, ist noch unklar.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil dringt unterdessen auf eine engere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern auf höchster Ebene zur Lösung der Flüchtlingskrise. Der SPD-Politiker forderte am Sonntagabend ein zügiges Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt", sagte Weil. Bislang ist ein Bund-Länder-Gipfel für den 24. September geplant. Auch andere Regierungschefs haben bereits gefordert, diesen vorzuziehen.

dpa


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