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Bischof Meister pocht auf Staatsvertrag mit Muslimen

Angesichts des islamfeindlichen Kurses der AfD pocht Hannovers Landesbischof Ralf Meister auf einen möglichst schnellen Abschluss des Staatsvertrages des Landes mit den Muslimen.

Hannover. "Wir brauchen Verträge, die mit einer breiten Mehrheit die islamischen Gemeinschaften anerkennen und sich mit ihnen über Rechte und Pflichten in unserem Staat verständigen", erklärte Meister in Hannover. Als "befremdlich und zugleich gefährlich" bezeichnete Meister den Vorstoß der AfD, die freie Religionsausübung einschränken zu wollen.

Die Vizevorsitzenden der rechtspopulistischen Partei, Beatrix von Storch und Alexander Gauland, hatten den Islam als Ideologie bezeichnet, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei und als "Fremdkörper" hier "keine Heimat finden" könne. Die Erfahrungen in vielen Gemeinden der Landeskirche und im Haus der Religionen hätten gezeigt, dass interreligiöse Begegnungen und Dialoge gelingen, wenn sie sensibel und respektvoll geprägt seien, sagte der Bischof der bundesweit größten evangelischen Landeskirche.

dpa


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