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Betrug in Millionenhöhe: Anlageberater schweigt zu Vorwürfen

Ein heute 78-jähriger Geschäftsmann soll gutgläubige Anleger über Jahre hinweg um mehr als zwei Millionen Euro geprellt haben. Seit Mittwoch muss sich der frühere Anlageberater wegen gewerbsmäßigem Betrugs vor dem Landgericht Hildesheim verantworten.

Hildesheim. Insgesamt geht es um 283 Fälle im Zeitraum zwischen August 2004 und Oktober 2009. Sein 62 Jahre alter ehemaliger Geschäftspartner wird Beihilfe in 227 Fälle vorgeworfen. Der 62-Jährige stammt aus der ehemaligen Sowjetunion - genauso wie die meisten um ihr Geld gebrachten Anleger.

Zum Prozessauftakt gab es von keinem der Männer ein Geständnis, wie ein Gerichtssprecher sagte. Im Moment gehe die 2. große Wirtschaftsstrafkammer davon aus, dass die angesetzten mehr als 30 Verhandlungstage auch benötigt werden. Demnach könnte das Urteil am 29. April gesprochen werden.

Der Hauptangeklagte soll die Gelder als Direktor einer in Liechtenstein ansässigen Gesellschaft über gutgläubige Vermittler eingeworben haben. Den Anlegern wurde vorgegaukelt, ihr Geld sei in Staatsanleihen oder Fonds auf Sammelkonten bei einer Schweizer Bank investiert worden. Aufgrund von falschen Kontoauszügen mit vermeintlich guten Renditen wurden weitere Anleger gewonnen. Mit den Geldern soll der 78-Jährige andere Geschäfte sowie seinen Lebensunterhalt finanziert haben.

dpa


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