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Niedersachsen Betriebsrat: 300 Stellen bei Airbus auf dem Prüfstand
Nachrichten Niedersachsen Betriebsrat: 300 Stellen bei Airbus auf dem Prüfstand
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14:02 08.03.2018
Airbus Beschäftigte arbeiten im Airbus Werk. Quelle: Christian Charisius/Archiv
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Bremen

Die Geschäftsführung habe zugesichert, betriebsbedingte Kündigungen möglichst zu vermeiden. "Wir tun alles, dass niemand seinen Job verliert", versicherte Brüggemann. Bei einer Sitzung des Konzernbetriebsrats am 27. März sollen detaillierte Zahlen für Deutschland bekannt gegeben werden.

Auch die Standorte Hamburg und Stade seien betroffen. Dazu könne er aber keine Angaben machen. Es werde auch alles getan, damit betroffene Kollegen an anderen deutschen Airbus-Standorten Angebote erhielten. Airbus sei ein gesundes Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern, so Brüggemann. "Arbeit gibt es genug. Wir lassen die Ausrede nicht gelten, dass es zu einem Abbau oder Kündigungen kommen kann." Es sei auch in Aussicht gestellt worden, dass weitere Verkaufsprogramme für das Großflugzeug A380 und das Militärflugzeug A400M gestartet würden.

Bremen ist nach Hamburg der zweitgrößte Airbus-Standort in Deutschland und zuständig für die Konstruktion, Fertigung, Integration und Erprobung der Hochauftriebssysteme für die Flügel aller Airbus-Flugzeugprogramme. Die A380-Produktion umfasst nur 30 bis 40 Mitarbeiter. Weit mehr sind es im Fertigungsbereich für A400M, der rund 1000 Mitarbeiter zählt. Im zivilen Bereich arbeiten in Bremen rund 3000 Beschäftigte. Hinzu kommen rund 1000 beim A400M und weitere 1200 in der Raumfahrtsparte.

dpa

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