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Beschwerdestellen an Hochschulen in Niedersachsen geplant

Als Konsequenz aus den Antisemitismus-Skandal an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) soll es künftig an jeder Hochschule in Niedersachsen eine Beschwerdestelle geben.

Hannover. Das hat Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Klajic in einem Interview des Politikjournals "Rundblick" (Dienstag) angekündigt. "Es sollte in der Hochschule eine Ombudsstelle geben, an die sich Studierende, aber auch Lehrende wenden können", sagte die Grünen-Politikerin. An der HAWK hatten sich Studenten jahrelang in ihren Bewertungen über das umstrittene Nahost-Seminar beschwert. Die Hochschule hatte daraus aber keine Konsequenzen gezogen.

Seit September arbeiten Ministerium und Landeshochschulkonferenz an einem Konzept zur Qualitätssicherung in der Lehre und Beschäftigung von Lehrbeauftragten. Für das Frühjahr rechnet Heinen-Klajic mit einem Ergebnis. "Es herrscht großes Einvernehmen zwischen den Hochschulen, dass es Handlungsbedarf gibt. Ich möchte jetzt mit den Hochschulen eine feste Vereinbarung über ein standardisiertes Verfahren abschließen", sagte die Ministerin dem Onlinemagazin.

dpa


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