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Beschädigtes Atommüllfass bei Kontrolle in Zwischenlager gefunden

In einem Zwischenlager für schwachradioaktiven Atommüll in Leese (Landkreis Nienburg) haben Kontrolleure ein Fass mit einem Schaden im Deckelbereich gefunden. Dies teilte am Dienstag das Umweltministerium in Hannover mit.

Leese. Die Oberfläche des Behälters sei trotz der Wölbung nach wie vor intakt, und es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Das Umweltministerium habe den Betreiber des Zwischenlagers, die Firma Eckert & Ziegler Nuclitec, aufgefordert, die Ursache gemeinsam mit einem Gutachter zu untersuchen. Messungen hätten aber ergeben, dass keine radioaktive Strahlung aus dem Fass trete. Der Behälter gehöre zu den Altabfällen aus der ehemaligen niedersächsischen Landessammelstelle in Steyerberg und sei rund 20 Jahre alt. In den vergangenen Jahren gab es bereits Auffälligkeiten an zwei anderen Fässern. Auch damals hatte laut Ministerium keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.

dpa


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