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Schifffahrt

Bergung von Brückentrümmern beendet: Ems wieder frei

Eine Woche nach der Kollision eines Frachters mit Deutschlands längster Klappbrücke können Seeschiffe wieder die Ems befahren. Die Bergung der Trümmerteile sei abgeschlossen, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Emden am Freitag.

Weener. Ein Schwimmbagger habe nach den Bergungsarbeiten am Donnerstag Sand aus der Brückendurchfahrt holen müssen, der beim Absturz der Brückenteile und der Suche danach aufgewirbelt worden sei. Der NDR hatte zuvor darüber berichtet.

Die 100 Meter lange "Emsmoon" hatte am Donnerstag vergangener Woche die geschlossene Eisenbahnbrücke bei Weener in Ostfriesland gerammt. Der Zugverkehr von Leer ins niederländische Groningen ist seitdem unterbrochen. Die Schäden an der Brücke sind so groß, das sie neu gebaut werden muss.

Die Staatsanwaltschaft schließt technisches Versagen aus. Sie ermittelt gegen den Kapitän und den Lotsen. Die Ermittler prüfen zurzeit, wer von beiden zum Zeitpunkt des Unfalls die Verantwortung über das Schiff hatte. Das Amtsgericht ordnete eine Sicherheitsleistung von 2500 Euro für den russischen Kapitän an.

dpa


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