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Das Berentzen-Label befindet sich auf den Spirituosenflaschen.

Das Berentzen-Label befindet sich auf den Spirituosenflaschen. © Friso Gentsch/Archiv

Getränke

Berentzen entsagt dem Alkohol immer weiter

Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen rechnet mit einem heiklen Geschäftsjahr 2016. Allen voran dürfte der wichtigste Ertragsbringer Spirituosen unter Druck stehen, schreiben die Emsländer in ihrem am Donnerstag vorgelegten Geschäftsbericht.

Haselünne. Der Gewinn im Schnapssegment, das rund die Hälfte der Ertragskraft bei Berentzen ausmacht, soll leicht sinken. Zudem sieht Berentzen für das Auslands-Spirituosengeschäft keine Besserung. Die politische Lage auf den Kernmärkten Osteuropa und Türkei hatten den Absatz 2015 um gut 11 Prozent absacken lassen. Die jüngsten Anschläge in der Türkei dürften den Vertriebskanal Hotel nun noch zusätzlich belasten.

Bei den alkoholfreien Getränken und den erst kürzlich zugekauften Frischsaftsystemen rechnet Berentzen 2016 dagegen mit "deutlicher Steigerung". Im abgelaufenen Jahr stiegen die Umsätze der Gruppe um gut 3 Prozent auf fast 159 Millionen Euro. Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn von 4,2 Millionen aus dem Jahr 2014 auf 2,2 Millionen Euro. Jedoch hatten 2014 rund 5,5 Millionen Euro Entschädigungen von Pepsi für einen vorzeitig beendeten Vertrag Berentzen in die schwarzen Zahlen gerettet, eigentlich war das Ergebnis wie 2013 rot.

dpa


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