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Heute fand die Räumung des Camp «Wonderland» statt.

Heute fand die Räumung des Camp «Wonderland» statt. © Ingo Wagner/Archiv

Buntes

Behörden räumen Fantasiestaat an niederländischer Grenze

Der Fantasiestaat "Wonderland" an der deutsch-niederländischen Grenze ist Geschichte: Die niederländische Gemeinde Coevorden hat ihn am Freitag geräumt. Seit November hatten auf einem gut 3000 Quadratmeter großen Gebiet zwei Niederländer ihre Wohnwagen aufgebaut und das Gelände zum unabhängigen Staat "Wonderland" erklärt.

Emlichheim. t. Das Areal liegt in einem staatenübergreifenden Gewerbegebiet, das von den beiden Gemeinden betrieben wird. Die Camper selber hatten erklärt, dass das Gelände keinem Staat gehöre. Nach Behördenangaben hatte jedoch die Gemeinde Coevorden die in Deutschland liegende Fläche gekauft. Sie ist für die Erweiterungspläne eines Unternehmens vorgesehen.

Bei der Räumung am Freitag trafen die Behörden einen der beiden Bewohner an, der keinen Widerstand leistete, sagte der Samtgemeinderat der deutschen Nachbargemeinde Emlichheim, Ansgar Duling. "Möglicherweise wird die Gemeinde Coevorden das Gelände nun einzäunen", sagte Duling. Die Wohnwagen seien zum Bauhof der niederländischen Grenzgemeinde gebracht worden.

Nach einem Bericht der "Grafschafter Nachrichten" wurde der 47 Jahre Niederländer auf eigenen Wunsch zu einer Tankstelle in Coevorden gebracht, wo er versuchte, mit seinen Mitstreitern in Kontakt zu treten. Nach deutschem Recht ist wildes Campieren verboten.

dpa


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