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Rupert Stadler.

Rupert Stadler. © Andreas Gebert/Archiv

Auto

Befragung des Audi-Chefs ergab keinen konkreten Verdacht

Audi-Chef Rupert Stadler soll nach Medienberichten nicht im Brennpunkt der Ermittlung zum Diesel-Skandal stehen. Das "Handelsblatt" (Freitag) berichtete, bei Stadlers Befragung durch die Ermittler der US-Kanzlei Jones Day hätten sich offenbar "keine Verdachtsmomente gegen ihn ergeben".

Ingolstadt/Wolfsburg. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus Aufsichtsratskreisen, dass Stadler angeblich in Sachen Mitwisserschaft keine Angriffsfläche biete. "Der steht wirklich nicht mit brennendem Kittel da", sagte ein Insider.

Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) sagte dem "Handelsblatt", aus dem bloßen Umstand, dass jemand befragt wird, ergebe sich noch nicht, dass auch ein Vorwurf vorliege.

Der "Spiegel" hat Informationen, wonach sich Stadler aber zumindest unangenehme Fragen über sein Krisenmanagement gefallen lassen muss. Der Skandal hatte in den USA seinen Lauf genommen, Ende September 2015 flog die Affäre dann öffentlich auf. Laut "Spiegel" hielt Jones Day Stadler bei den jüngsten Befragungen vor, bei einer Präsentation zum Skandal vor den Behörden in den USA Unterlagen zurückgehalten zu haben. Details dazu nennt der "Spiegel" nicht. Aber auch das Magazin berichtet, dass sich die Volkswagen-Aufsichtsräte darauf verständigt hätten, Stadler auf seinem Audi-Vorstandsposten zu belassen. Er sitzt in seiner Funktion als Audi-Chef auch im Vorstand des VW-Konzerns.

dpa


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