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Prozesse

Beamter soll bei Einbürgerung beide Augen zugedrückt haben

Wegen mutmaßlicher Falschbeurkundung steht seit Dienstag ein Beamter der Ausländerbehörde Hannover vor dem Amtsgericht der Stadt. Der Mann soll zwei Ausländer eingebürgert haben, obwohl er erkannte, dass deren vorgelegten Zertifikate über eine erfolgreiche Teilnahme am Einbürgerungs- und Sprachtest falsch waren.

Hannover. In vier weiteren Fällen soll es beim Versuch geblieben sein.

Beim Prozessauftakt äußerte sich der Beamte zunächst noch nicht selbst zu den Vorwürfen. Daher sei zu den möglichen Motiven des Mannes bisher nichts bekannt geworden, sagte ein Gerichtssprecher. Es sei lediglich die Anklage verlesen worden.

Der Beamte war bis Oktober 2010 bei der Stadt Hannover für die Bearbeitung von Einbürgerungsanträgen ausländischer Antragsteller zuständig. Gemeinsam mit ihm steht auch der Mann vor Gericht, der die gefälschten Zertifikate besorgt haben soll. Beim nächsten Termin am 16. Februar sollen mehrere Zeugen aussagen.

dpa


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