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Gelände der Atommüllfirma Eckert & Ziegler.

Gelände der Atommüllfirma Eckert & Ziegler. © Tobias Kleinschmidt/Archiv

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Baustopp für Gelände von Eckert & Ziegler nicht rechtmäßig

Im jahrelangen Streit um die Erweiterung einer Nukleartechnikfirma in Braunschweig hat die Stadt eine Niederlage hinnehmen müssen: Ein von der Stadt verhängter Baustopp für das Gelände von Eckert & Ziegler ist nicht rechtmäßig.

Braunschweig. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg urteilte am Dienstag in letzter Instanz, die Stadt müsse über den Bauantrag für eine Lagerhalle der Firma, in der schwach radioaktiver Abfall vermessen und verpackt werden soll, neu entscheiden.

Die Firma stellt radioaktive Komponenten auch für medizinische Zwecke her. Anwohner fühlen sich durch die Radioaktivität bedroht.

Das Gericht urteilte, die Stadt habe sich zu lange Zeit gelassen, um einen neuen Bebauungsplan für das betroffene Gebiet zu erstellen. Dieser hätte die Veränderungssperre, die zwischenzeitlich auf vier Jahre verlängert wurde und die wie eine Art Baustopp wirkt, überflüssig gemacht.

dpa


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