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Bremens Bürgermeister, Carsten Sieling (SPD).

Bremens Bürgermeister, Carsten Sieling (SPD). © Ingo Wagner/Archiv

Handel

Baumwollbranche sorgt sich wegen Preisverfalls

Die internationale Baumwollbranche sieht sich angesichts des vergleichsweise günstigen Angebots von Kunstfasern wie Polyester unter erhöhtem Wettbewerbsdruck. Die Händler hätten bei den Baumwollpreisen derzeit wenig Grund zur Freude, sagte der Präsident der Bremer Baumwollbörse, Ernst Grimmelt, am Mittwoch zu Eröffnung der 33. Internationalen Baumwolltagung in Bremen.

Bremen. Die Polyesterfaser setze die Baumwolle deutlich unter Druck.

Es gehe deshalb darum, die Akzeptanz der Naturfaser zu verbessern und den Wert und die Vorteile der Baumwolle zu betonen. "Nur wenige kämen auf die Idee, Polyester-Unterwäsche zu tragen oder sich mit Polyester-Bettwäsche zuzudecken", sagte Grimmelt. Händler äußerten in Bremen die Sorge, dass China schon bald seine Reserven von Millionen Tonnen Baumwolle auf den Markt werfen und sich so die Preissituation weiter verschärfen könnte.

Baumwolle wird mit einem Preis von etwa 67 US-Cent (60 Euro-Cent) je Pfund (453 Gramm) gehandelt. Polyester liegt bei etwa 45 Cent. An dem bis Freitag dauernden Treffen nehmen rund 500 Experten der Baumwollbranche aus 37 Ländern teil. Auch "heiße Eisen" sollen diskutiert werden, wie etwa der Pestizideinsatz auf Baumwollplantagen und die umstrittene Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen.

dpa


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