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Bauern befürchten längere Krise und werben eine für Preiswende.

Bauern befürchten längere Krise und werben eine für Preiswende. © Christian Hager/Archiv

Agrar

Bauern befürchten längere Krise und werben für Preiswende

Die deutschen Bauern befürchten ein länger andauerndes Tief bei wichtigen Produkten wie Milch und dringen auf einen größeren Anteil an den Lebensmittelpreisen im Supermarkt.

Berlin. "Die Preiskrise ist mittlerweile dramatisch", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. "Wir sehen leider kein Licht am Ende des Tunnels." Für Milch, aber auch für Schweinefleisch oder Brotweizen seien die Preise abgestürzt, die Erzeuger erzielen können. Der Verband kritisiert zudem die Preispolitik der großen Handelsketten.

Mit einem bundesweiten Aktionstag wollen Bauern an diesem Mittwoch (23.3.) gegen Schleuderpreise für Lebensmittel protestieren. "Wir wollen den Verbraucher informieren, dass von seinem Geld, das er an der Ladentheke ausgibt, der große Anteil nicht bei den Bauernfamilien ankommt", sagte Rukwied. Kunden sollten zugleich animiert werden, "dass sie bereit sind, ein bisschen mehr auszugeben, um die deutsche Landwirtschaft zu unterstützen".

Die Weltmarktpreise für zahlreiche Produkte sind seit Monaten im Keller. Hinzu kommt ein Importstopp Russlands als Reaktion auf EU-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise. Der Bauernverband kritisiert außerdem gestiegene Margen bei Handel und Lebensmittelwirtschaft, obwohl diese derzeit günstiger Grundstoffe einkaufen könnten.

dpa


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