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Ausgebrannte Autos stehen in Barsinghausen.

Ausgebrannte Autos stehen in Barsinghausen. © Uwe Dillenberg

Brände

Barsinghausen: Nach Demo gegen Fremdenhass brennen Autos

Vor dem Rathaus der Stadt Barsinghausen bei Hannover sind am frühen Donnerstagmorgen drei Autos in Flammen aufgegangen. Die Fahrzeuge waren nach Angaben der Polizei unmittelbar vor dem Rathaus geparkt.

Barsinghausen. "Zum jetzigen Zeitpunkt kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden", sagte ein Sprecher der Polizei. Es gebe bislang keine Hinweise, dass das Feuer in Zusammenhang mit einer Demonstration am Vorabend stehe. Die Ermittler seien vor Ort, hieß es am Morgen.

Wegen der starken Hitze seien an den Fahrzeugen die Scheiben geplatzt, teilte die Feuerwehr mit. Der entstandene Rauch sei bis in das Rathaus gezogen. "Fünf Minuten später und der Brand wäre auch auf das Rathaus übergegangen", sagte Stadtbrandmeister Dieter Engelke.

Am Vorabend hatten rund 1500 Menschen in Barsinghausen gegen einen Brandanschlag auf den Rohbau einer Flüchtlingsunterkunft am vergangenen Samstag demonstriert. Sie wollten ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Toleranz setzen. Bei dem Anschlag war nach Angaben der Polizei ein Schaden von 100 000 Euro entstanden, Menschen wurden nicht verletzt. Bis Ende März hätte das Gebäude für 48 Menschen bezugsfertig sein sollen. Die Täter konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Stadt lässt nun prüfen, ob der Bau saniert oder neu errichtet werden muss.

dpa


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