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Notfälle

Balkonabsturz in Wolfenbüttel: Suche nach der Ursache

Nach dem dramatischen Absturz eines Holzbalkons in Wolfenbüttel mit mehreren Verletzten läuft die Suche nach der Unglücksursache. Neun Menschen waren am Samstag mit dem Balkon rund sieben Meter in die Tiefe gestürzt und hatten dabei teils schwere Verletzungen erlitten.

Wolfenbüttel. Die Holzkonstruktion war nachträglich an das alte Fachwerkhaus angebracht worden.

Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink (CDU) zeigte sich am Montag schockiert von dem Unfall. Bei allen auftretenden Fragen stehe jetzt im Mittelpunkt, dass die neun verletzten jungen Menschen schnell wieder gesund aus den Krankenhäusern entlassen würden.

Für den Balkon war 2004 ein entsprechender Bauantrag genehmigt worden, wie ein Sprecher der Stadt Wolfenbüttel mitteilte. Es werde jetzt ein gegenüberliegender Balkon gesperrt und auf seine Standfestigkeit untersucht. Auch dieser Balkon sei damals Gegenstand des Bauantrages gewesen.

"Grundsätzlich obliegt es dem Eigentümer, seine baulichen Anlagen regelmäßig auf Bauschäden zu kontrollieren", sagte Bauamtsleiter Ivica Lukanic. Der Balkon war am Samstag kurz nach 23.00 Uhr plötzlich senkrecht abgeklappt. Dabei waren drei Frauen und sechs Männer - Gäste einer Geburtstagsfeier - mit abgestürzt.

dpa


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