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Christian Borgward will den Autohersteller seines Großvaters wiederbeleben.

Christian Borgward will den Autohersteller seines Großvaters wiederbeleben. © B. Roessler/Archiv

Auto

"Back to the roots": Borgward baut E-Auto-Werk in Bremen

55 Jahre nach der Insolvenz will der Autobauer Borgward an seinem Heimatort Bremen wieder Autos bauen. Das kündigte das Unternehmen, dessen Hauptaktionär der chinesische Lkw-Hersteller Foton ist, am Mittwoch in Bremen an.

Bremen. Derzeit produziert Borgward ausschließlich in einem Werk in Peking sein SUV-Modell BX7. Die Teile für die Fertigung in Bremen werden aus China, Deutschland und Europa zugeliefert.

Am Standort Bremen werden nach Unternehmensangaben in der Anfangsphase 50 bis 100 Arbeitsplätze entstehen. Im ersten Schritt sei eine Fertigung mit einer Jahreskapazität von bis zu 10 000 Fahrzeugen geplant. Dazu werde eine Fertigungshalle mit rund 10 000 Quadratmetern Fläche gebaut. Das Premierenmodell aus Bremer Fertigung werde ein Borgward BX7 mit "vollelektrischem Antrieb" sein. Wo genau das Werk in Bremen entsteht, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden.

Die Anfangsinvestitionen belaufen sich laut Borgward auf einen "zweistelligen Millionenbetrag". Borgward gehörte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands und ging 1961 pleite. Borgwards Enkel Christian belebte die von seinem Großvater gegründete Marke 2015 wieder und ist Aufsichtsratschef der Borward Group. Seinerzeit wurde Borgward durch Top-Modelle wie Isabella, Arabella und Hansa 2400 bekannt.

dpa


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