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Schriftzug "Bremer Landesbank".

Schriftzug "Bremer Landesbank". © Carmen Jaspersen/Archiv

Banken

BLB-Chef: Eigner wollen Verluste bei Landesbank auffangen

Die NordLB und das Land Bremen sind bereit, die absehbaren Verluste von 350 bis 400 Millionen Euro bei der Bremer Landesbank aufzufangen. Dazu hätten sich die Träger ganz klar entschieden, sagte BLB- Vorstandschef Stephan-Andreas Kaulvers dem "Weser-Kurier" (Donnerstag).

Bremen/Hannover. "Ich gehe davon aus, dass die Träger eine Lösung finden werden - leider dauert das sehr lange", betonte der Bankmanager, der die BLB seit 2006 leitet.

Der Mehrheitsgesellschafter NordLB ist mit 55 Prozent, das Land Bremen mit 41 Prozent beteiligt. Hintergrund der Schieflage sind Anforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB), für Schiffsfinanzierungen höhere Risikovorsorgen einzustellen. Das hatte zur Folge, dass die BLB Wertberichtigungen von 700 Millionen Euro vornehmen musste. "Ich weiß definitiv nicht, wie die EZB auf 700 Millionen Euro gekommen ist", wunderte sich Kaulvers.

Der BLB-Chef erinnerte daran, dass die BLB zwischen 2006 und 2011 350 Millionen Euro an die Träger ausgezahlt habe, während andere Banken mit hohen Milliarden-Beträgen rekapitalisiert worden seien. "Nun sind wir in einer Situation, in der wir Kapital brauchen. Meine dringende Bitte an die Träger ist daher nun, dass sie dieses Kapital auch kurzfristig vereinbaren."

dpa


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