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Kriminalität

BKA deckt mutmaßlichen Waffenhandel im Internet auf

Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Frankfurt am Main ermitteln gegen einen 26-Jährigen aus Hannover wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Wiesbaden/Hannover. Er soll im sogenannten Darknet funktionsfähige Waffen ge- und verkauft haben, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten.

Der Mann sei am vergangenen Donnerstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt festgenommen worden, weil es Hinweise auf die Vorbereitung eines Raubes gegeben habe. Bei Durchsuchungen stellten Beamte des BKA eine funktionsfähige Schusswaffe mit Schalldämpfer, verschiedene Gesichtsmasken, gestohlene Autokennzeichen sowie Spezialwerkzeuge für Einbrüche sicher. Außerdem wurden Rohlinge für Kredit- und andere Zahlungskarten aufgefunden.

Im Darknet (englisch für "Dunkles Netz") können sich Internetnutzer weitgehend unerkannt bewegen. Der nur über Anonymisierungsdienste wie TOR erreichbare Teil des Internets wird vor allem von Kriminellen genutzt. Sie setzen dabei Werkzeuge zur Verschleierung ihrer Datenspuren an, die auch von Menschen verwendet werden, die viel Wert auf ihre Privatsphäre legen oder in einem repressiven politischen System leben.

dpa


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