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Der Tatort des Überfalls auf einen Geldtransporter auf dem Parkplatz.

Der Tatort des Überfalls auf einen Geldtransporter auf dem Parkplatz. © Dominique Leppin

Kriminalität

BDK kritisiert unkoordinierte Fahndung nach RAF-Räubern

Der Bund der Kriminalbeamten (BDK) sieht einen Mitgrund für die schleppende Fahndung nach den untergetauchten ehemaligen RAF-Terroristen im Versagen der Polizei.

Osnabrück. "Wenn sich die Dienststellen in Niedersachsen gegenseitig behindern und wichtige Informationen verloren gehen, muss man sich nicht wundern, dass die Fahndung zu keinem Erfolg führt", sagte der BDK-Vorsitzende André Schulz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch).

Er bezweifelt die Einschätzung des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD), wonach sich das Netz bei der Fahndung um die Räuber zusammenziehe. "Dieses Netz hat zu viele Löcher", sagte Schulz. Erneut unterstrich er seine Forderung, die Ermittlungen bei einer "übergeordneten Dienststelle in Niedersachsen" oder der Bundesanwaltschaft zu bündeln.

Die Ex-RAF-Mitglieder Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette sollen in Norddeutschland zuletzt mehrere Raubüberfälle begangen haben, etwa auf Geldtransporter bei Bremen und in Wolfsburg. Sie leben seit rund 25 Jahren in unbekannten Verstecken. Als jüngste Taten werden ihnen bewaffnete Raubüberfälle auf einen Geldtransporter und ein Möbelhaus in Cremlingen zugeschrieben.

dpa


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