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Auswandererhaus zeigt Schau "Deutsch und Jüdisch"

Wie sich das deutsch-jüdische Leben im Laufe von Jahrhunderten wandelte, zeigt ab Sonntag eine Ausstellung im Auswandererhaus Bremerhaven. Anhand von vier Objekten werde verdeutlicht, wie stark Juden an der Entwicklung Deutschlands beteiligt waren, sagte am Miriam Bistrovic vom Leo Baeck Institut, das die Schau konzipiert hat, am Freitag.

Bremerhaven. Ausgestellt werden zwei Schokoladen-Trinktassen, auf denen Albert Einstein und seine Schwester Maja als Kinder abgebildet sind. Die Eltern hatten sie in München anfertigen lassen. Die Tassen verdeutlichten den gesellschaftlichen Aufstieg des Judentums in Deutschland, erzählten aber auch die Geschichte der Emigration: Einstein ging nach Hitlers Machtergreifung in die USA. Im Gepäck hatte der Physiker die Tassen, die nach seinem Tod an das Leo Baeck Institut gingen.

Die Forschungseinrichtung zur Geschichte der deutschsprachigen Juden zeigt zum ersten Mal Objekte aus seiner Sammlung in Deutschland. Präsentiert wird auch der Schutzbrief einer jüdischen Familie von 1777. Sein Erwerb erlaubte der Familie Geschäftsbeziehungen. Die Schau "Deutsch und Jüdisch" ist bis zum 10. September zu sehen, anschließend geht sie nach Felsberg, Erfurt und Frankfurt/Main.

dpa


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