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Kunst

Ausstellung "Geahnte Horizonte" in Bremen eröffnet

Das Overbeck-Museum in Bremen zeigt seit Sonntag Gemälde des Düsseldorfer Landschaftsmalers Conrad Sevens. "Sevens konzentriert sich nur auf den Dreiklang Himmel, Horizont, Erde", sagte die Museumsleiterin Katja Pourshirazi.

Bremen. Und lote in seinem Werk den Grenzbereich zwischen Abstraktion und Landschaftsmalerei aus. "Es geht um Lichtstimmungen. Von einem rätselhaften Leuchten durchdrungen, erscheinen die Bilder wie Seelenlandschaften." Manche Gemälde muten regelrecht fotografisch an, andere zeichnen sich durch kontrollierte Unschärfe aus.

Die Bilder wirken fast meditativ. "Es ist faszinierend, mit wie wenig Motiv er so eine Wirkung erzielt", sagt Pourshirazi. "Man kann sich in die Bilder versenken, zum Genießen und Runterkommen."

Deutlich sichtbar sind auch Sevens Anklänge an Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich und William Turner. Den 30 Werken des 1940 geborenen Rheinländers werden - ebenfalls menschenleere - Landschaften von Fritz und Hermine Overbeck gegenübergestellt. Die Ausstellung "Geahnte Horizonte" läuft bis zum 1. Oktober und ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Conrad Sevens studierte wie einst Fritz Overbeck an der Kunstakademie Düsseldorf, außerdem an der Académie des Beaux-Arts in Paris. Der Künstler lebt abwechselnd in Düsseldorf und im Provence-Städtchen Tarascon.

dpa


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