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Ein Pottwal ist gestrandet. Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken/Archiv

Ein Pottwal ist gestrandet. Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken/Archiv

Tiere

Auf Wangerooge laufen Vorbereitungen für die Walbergung

Auf der Nordseeinsel Wangerooge haben die Vorbereitungsarbeiten für den Abtransport der beiden toten Pottwale begonnen. Bagger waren am Donnerstag im Einsatz, um Rinnen ins Watt zu ziehen.

Wangerooge. Sie sollen beim Schleppen der Wale ins Meer als Art Führungslinie dienen. Die Unterspülung mit Wasser soll zudem den Abtransport der tonnenschweren Kadaver erleichtern, wie das niedersächsische Umweltministerium mitteilte.

Am Abend oder in der kommenden Nacht solle ein erster Schleppversuch unternommen worden, um die toten Tiere nach Wilhelmshaven zu bringen. Nach derzeitigem Plan soll der Waltransport dort am frühen Samstagmorgen ankommen. Das hängt auch von den Tideverhältnissen ab.

Insgesamt sind in der Nordsee seit vorigem Freitag elf tote Wale gesichtet beziehungsweise angeschwemmt worden. Zwei auf Wangerooge, einer vor Bremerhaven, zwei bei Helgoland und einer in der Nähe von Büsum. Fünf weitere Tiere verendeten an der Küste der niederländischen Insel Texel. Berichte über einen weiteren angeschwemmten Wal vor Bremerhaven konnte das Ministerium nicht bestätigen.

dpa


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