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Betten stehen in Sumte in der Notunterkunft in einem Schlafraum.

Betten stehen in Sumte in der Notunterkunft in einem Schlafraum. © Philipp Schulze/Archiv

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Auch Notunterkunft in Sumte geschlossen

Die Notunterkunft für Flüchtlinge in Sumte ist wie geplant am Freitag wieder an den Eigentümer zurückgegeben worden. "Der Vertrag zwischen Land und Betreiber ist wie angekündigt zum 14. Oktober ausgelaufen", sagte Matthias Eichler, Sprecher des Innenministeriums in Hannover am Freitag.

Hannover/Sumte. "Der Rückbau ist abgeschlossen."

Der letzte Bewohner habe die Anlage im Landkreis Lüneburg schon vor Wochen verlassen, sagte Eichler. Zeitweise waren in Sumte mehr als 700 Flüchtlinge untergebracht, schon Anfang August waren es keine 20 mehr. Betrieben hatte die Anlage der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Das frühere Bürodorf gehört der Firma Apontas in Hannover.

Die Unterbringung von bis zu 750 Flüchtlingen in dem Dorf mit nur 102 Einwohnern in der Gemeinde Amt Neuhaus am nordöstlichen Ufer der Elbe hatte auch international für Schlagzeilen gesorgt. Die ersten Bewohner waren Anfang November vergangenen Jahres eingetroffen.

Die Flüchtlingszahlen sind seit Anfang des Jahres deutlich zurückgegangen, in Niedersachsen laufen daher alle Verträge über Notunterkünfte spätestens Anfang kommenden Jahres aus. Fünf sollen laut Innenministerium als Reserve vorgehalten werden, zwölf fallen komplett weg, darunter auch Sumte.

dpa


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