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Bosch Zentrale.

Bosch Zentrale. © Harry Melchert/Archiv

Auto

Auch Niedersachsen protestieren vor Bosch-Zentrale

Hunderte Beschäftigte aus Hildesheim sind am Donnerstagmorgen zu einer Protestkundgebung vor der Bosch-Zentrale bei Stuttgart aufgebrochen. Die IG Metall erwartete etwa 2000 Teilnehmer.

Stuttgart. Der Ärger der Mitarbeiter richtet sich gegen die Pläne des Technologiekonzerns für seinen Geschäftsbereich Auto-Anlassertechnik. Von den Plänen des Autozulieferers sind nach Angaben von Betriebsrat und Gewerkschaft IG rund 900 Mitarbeiter im niedersächsischen Hildesheim und 500 Personen in Schwieberdingen bei Stuttgart betroffen. Bosch hat angekündigt, für die Auto-Anlassertechnik einen Partner für ein Gemeinschaftsunternehmen zu suchen oder gleich einen Käufer.

Zu dem Protest vor dem Hochhaus der Bosch-Chefetage auf der Schillerhöhe wird auch der zweite Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, erwartet, der im Bosch-Aufsichtsrat sitzt. Wie bei vielen großen Zulieferern steckt die IG Metall in der Branche in einer Zwickmühle: Autohersteller wie VW, wo die IG Metall ebenso im Aufsichtsrat vertreten ist, fordern auch von inländischen Zulieferern Preise auf internationalem Wettbewerbsniveau. Der Interessenausgleich ist für die Gewerkschaft dabei oft ein Spagat. Der Preisdruck und die billige Konkurrenz in Niedriglohnländern wie Osteuropa sind in Niedersachsen derzeit bei Bosch und Continental Auslöser für Sorgen um Produktionsstandorte.

dpa


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