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Atomkraftgegner scheitern erneut mit Gorleben-Klagen

Atomkraftgegner sind mit zwei Klagen vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg gescheitert. Wieder konnten sie nicht verhindern, dass sich der Bund eine mögliche Nutzung des Salzstocks Gorleben als Atommüll-Endlager offenhält.

Lüneburg. Das Gericht habe am Donnerstag entsprechende Klagen als unzulässig abgewiesen, wie eine Sprecherin mitteilte. Die 2. Kammer habe aber eine Berufung zum Oberverwaltungsgericht zugelassen. (Az.: 2 A 26/14 und 2 A 27/14)

Grundstückseigentümern ist es verboten, den Salzstock unterhalb von 50 Metern Tiefe zu verändern. Die Bundesregierung hatte die Verordnung 2005 erlassen, der Bundesrat verlängerte sie im Juni bis zum 31. März 2017. Aus Sicht der Kläger ist das eine Vorfestlegung auf Gorleben als möglichen Standort eines Atommüll-Endlagers.

Erst im Juli waren zwei Eilanträge vor dem OVG gescheitert. Die Umweltorganisation Greenpeace hatte Beschwerde eingelegt, nachdem die Eilanträge bereits vor dem Verwaltungsgericht gescheitert waren. Geklagt hatten Greenpeace und der Forstbesitzer Fried Graf von Bernstorff.

dpa


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