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Atomendlager: Ingenieur wegen Schmiergeld vor Gericht

Ein Schmiergeld-Skandal rund um den Ausbau des Atomendlagers Schacht Konrad in Salzgitter beschäftigt seit Dienstag das Essener Landgericht. Angeklagt ist ein Ingenieur aus Oberhausen.

Essen. Der 53-Jährige hat bereits zugegeben, zwei Bauunternehmen aus Nordrhein-Westfalen bei der Vergabe von Millionen schweren Untertage-Aufträgen bevorzugt zu haben. Im Gegensatz habe er über Scheinrechnungen 630 000 Euro kassiert. Den Richtern sagte er: "Ja, ich habe viel Geld angenommen. Es war sehr verlockend." Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Bestechung im geschäftlichen Verkehr. Ein Urteil wird voraussichtlich Ende Juli verkündet.

Schacht Konrad ist bislang für 303 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Abfall genehmigt. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums ist der Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig. Laut bisheriger Planung soll Konrad 2022 in Betrieb genommen werden.

dpa


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