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Arm und Reich: Große Unterschiede bei Kommunen

Niedersachsens Städte, Gemeinden und Kreise haben 2014 zum dritten Mal in Folge einen Überschuss erwirtschaftet. Das geht aus dem Kommunalen Finanzreport der Bertelsmann Stiftung hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Hannover. Demnach standen am Ende des Jahres in den Kommunalhaushalten insgesamt 180 Millionen Euro Plus zu Buche, 23 Euro pro Einwohner.

Niedersachsen zählt damit zu den sieben Bundesländern, in denen die Kommunen das vergangene Haushaltsjahr mit einem Plus abschlossen. Die übrigen sechs Flächenländer verzeichneten ein Minus in ihren Etats. Den größten Überschuss erreichten die bayerischen Kommunen mit 127 Euro je Einwohner. Das größte Defizit verbuchten jene im Saarland mit 319 Euro je Einwohner.

Niedersachsens Kommunen gelang es damit 2014, die Kassenkredite zu reduzieren. Im Schnitt lagen sie bei 428 Euro je Einwohner. Der Höchststand wurde im Jahr 2010 mit 610 Euro pro Kopf erreicht. Da die Kassenkredite regional weiter steigen und die Kluft zwischen Arm und Reich weiter wachse, könne von einer allgemeinen finanziellen Gesundung in Niedersachsen aber keine Rede sein, hieß es weiter.

dpa


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