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Niedersachsen Arktis-Eisdecke: Forscher messen niedrigsten Februarwert
Nachrichten Niedersachsen Arktis-Eisdecke: Forscher messen niedrigsten Februarwert
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14:56 08.03.2018
Bremerhaven

Die Ursache seien Warmlufteinbrüche, die in der Arktis immer häufiger und stärker aufträten.

Milde Winde aus dem Süden wärmten demnach die Region und bescherten dem Norden Grönlands mitten in der Polarnacht Temperaturen von plus sechs Grad. "Solche in diesen Breiten sommerlich erscheinenden Werte bei gleichzeitig sibirischer Kälte in Mitteleuropa sind Wettermuster, die mit dem Klimawandel verknüpft sind", hieß es von dem Helmholtz-Zentrum.

"Allerdings nimmt die Eisbedeckung im Februar keineswegs von Jahr zu Jahr gleichmäßig ab, sondern schwankt erheblich", erklärte der Meereisphysiker Marcel Nicolaus. Der Trend sei jedoch klar. Die Eisdecke auf dem Nordpolarmeer schrumpfe im Monat Februar um durchschnittlich 2,8 Prozent pro Dekade.

Auch die Eisdicke, die seit 2010 gemessen wird, spiele eine erhebliche Rolle. Denn dünnes Eis breche schneller und werde vom Wind leichter vertrieben oder zusammengedrückt. "Auch dabei zeichnet sich ein erster Trend zu durchschnittlich dünnerem Eis ab", sagte AWI-Forscher Nicolaus.

Am Nordpol gelten Dezember, Januar und Februar als Wintermonate. In den nächsten Monaten zeigt sich wieder die Sonne und Meereis schmilzt. Wegen der kleinen Ausgangsfläche fürchten einige Forscher nun einen neuen Rekord beim sommerlichen Eisrückgang, der allerdings erheblich von den Wetter- und Windbedingungen in den kommenden Monaten beeinflusst wird.

dpa

Nach rund einem Jahr mit Heimtrainern im Unterricht sieht eine Bremer Modellschule Erfolge. "Insgesamt bringt es der Klasse mehr Ruhe und den Schülern mehr Konzentration", sagte die Leiterin des sechsten Jahrgangs der Oberschule an der Ronzelenstraße, Rebecca Schwenzer, am Donnerstag über den Einsatz der Sportgeräte.

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Forscher wollen bei den Gandersheimer Domfestspielen im Juni ein neues Verkehrskonzept mit vernetzten Kleinbussen ausprobieren. Das von den Forschern entwickelte computergestützte Modell "Ecobus" soll künftig den Personennahverkehr im ländlichen Raum verbessern, wie das Max-Planck-Institut für Selbstorganisation und Dynamik (MPIDS) am Donnerstag in Göttingen mitteilte.

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Das Atommüll-Endlager Schacht Konrad wird voraussichtlich knapp fünf Jahre später fertig als geplant. Man rechne inzwischen mit einer Fertigstellung im ersten Halbjahr 2027, teilten das Bundesumweltministerium und die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Donnerstag in Berlin mit.

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