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Archäologie

Archäologen verwundert: Kaum Spuren vom Feldherren Germanicus

Mit gut 100 000 Soldaten, Hilfstruppen und Logistikunterstützern unternahm der römische Feldherr Germanicus in den Jahren 14 bis 16 nach Christus den Versuch, Germanien doch noch zur römischen Provinz zu machen.

Osnabrück. Er scheiterte. Was die Wissenschaftler heute wundert: Von diesem gewaltigen Feldzug finden sich kaum archäologische Spuren in Nordwestdeutschland. Ein Erklärungshypothese sei die, dass die archäologischen Spuren des Germanicus-Feldzuges vielleicht schon in denen seines Vorgängers Varus enthalten sind, der fünf Jahre vorher eine vernichtende Niederlage durch die Germanen erlitt.

"Archäologisch gesehen ist das ein Wimpernschlag", sagte am Freitag der Osnabrücker Archäologieprofessor Salvatore Ortisi am Rande einer Fachtagung. Mit wissenschaftlichen Mitteln sei dieser Zeitraum kaum voneinander zu trennen.

dpa


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