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Archäologie

Archäologen entdecken acht Goldmünzen in Kalkriese

Bei Ausgrabungen in Kalkriese haben Archäologen acht römische Goldmünzen aus der Zeit Kaiser Augustus' gefunden. "Dieser Fund ist außergewöhnlich", sagte der wissenschaftliche Leiter der Grabungen, Salvatore Ortisi von der Universität Osnabrück, am Montag.

Bramsche. Die Münzen bestätigten, dass das bei Kalkriese erforschte Schlachtfeld aus der Zeit des Kaisers Augustus (63 v. Chr. bis 14 n. Chr.) stammen müsse, sagte Ortisi - damit komme Kalkriese als Ort der Varusschlacht nach wie vor in Frage. Bei der historischen Schlacht der Germanen gegen die Römer um 9 nach Christus erlitten die Truppen des römischen Feldherrn Varus eine blutige Niederlage.

Die Münzen wurden um die Zeit von Christi Geburt in Lyon geprägt und stellten seinerzeit den Gegenwert des Jahreseinkommens eines einfachen Soldaten dar. Wahrscheinlich steckten die Goldmünzen zusammen in einem Geldbeutel, den jemand in größter Not verstecken wollte.

dpa


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