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Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne).

Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne). © Holger Hollemann/Archiv

Hochschulen

Antisemitismus-Vorwürfe: CDU sieht Ministeriums-Versäumnisse

Nach den Antisemitismus-Vorwürfen gegen die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim hat die CDU der rot-grünen Landesregierung Versäumnisse vorgehalten.

Hildesheim. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hätten ein externes Gutachten und eine frühzeitige Informierung des Zentralrats der Juden den Schaden begrenzen können, sagte CDU-Fraktionsvize Jörg Hillmer am Montag. Im Wissenschaftsausschuss des niedersächsischen Landtags verteidigte eine Ministeriumsmitarbeiterin dagegen das Verhalten ihres Hauses. Alle Hinweise seien sehr ernst genommen worden, sagte sie.

Einig war sich das Gremium, dass antisemitische Inhalte an niedersächsischen Hochschulen nichts zu suchen haben. Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) hatte vergangene Woche im Landtag erklärt, ihr Ministerium habe bereits im Juni 2015 auf ein erstes Beschwerdeschreiben des Zentralrats der Juden reagiert und die Hochschule um Stellungnahme gebeten. Diese habe zugesagt, eine Neujustierung des Lehrangebotes vorzunehmen.

Im Dezember 2015 hatte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, einem zweiten Beschwerdeschreiben ein Gutachten der Amadeu Antonio Stiftung beigelegt, in dem ein "zutiefst antiisraelisches, in Teilen sogar antisemitisches Weltbild" kritisiert worden war.

dpa


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