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Äschen sollen künstlich vermehrt werden.

Äschen sollen künstlich vermehrt werden. © F. Möllers/LSFV Niedersachsen/Archiv

Umwelt

Angler stützen Fischbestand der Äsche mit Laich-Projekt

Mit einem aufwendigen Laich-Projekt wollen Niedersachsens Angler den Bestand der bedrohten Äsche im Fluss Leine unterstützen. Biologen des Landessportfischerverbandes (LSFV) fingen über Ostern in Zuflüssen der Leine im südniedersächsischen Einbeck mehr als 30 Elterntiere des lachsartigen Fisches.

Einbeck/Hannover. Sie wollen die Äschen nun in einer Zuchtanlage nahe Soltau künstlich vermehren.

"Die Eier der Äschenweibchen lassen sich nur in einem Zeitraum von wenigen Tagen gewinnen", sagte Ralf Gerken, Naturschutzexperten beim LSFV. "Dann muss die Befruchtung mit der Milch der Männchen gelingen, was bei Äschen beileibe keine Selbstverständlichkeit ist." Später wollen die Angler die Jungäschen dann wieder in der Leine aussetzen.

In dem Fluss und seinen Zuflüssen seien die Äschenbestände zuletzt dramatisch eingebrochen. Neben den bekannten Wasserqualitätsproblemen sehen die Angler den Hauptgrund für die Dezimierung beim Fischfresser Kormoran. Der schlage besonders in harten Wintern oft an Flüssen zu.

dpa


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