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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. © David-Wolfgang Ebener/Archiv

Prozesse

Angeschossener Tierarzt als Zeuge vor Gericht

Vor dem Landgericht Stade hat erstmals ein im Februar von einem Bauer angeschossener Amtstierarzt als Zeuge ausgesagt. Er sei von dem Verhalten des Angeklagten überrascht worden, sagte der inzwischen pensionierte Veterinäramtsleiter des Landkreises Cuxhaven am Donnerstag in der Verhandlung.

Stade. Der 56-jährige des Mordversuches angeklagte Landwirt hatte damals ohne Vorwarnung auf seinem Hof im niedersächsischen Osterbruch-Norderende mit einer Pistole auf den Veterinär geschossen, um den angeordneten Abtransport seiner Schafe, Rinder und Pferde zu verhindern. Diese hatte er aus Sicht der Behörden nicht tierschutzgerecht gehalten.

Der Veterinär war damals lebensgefährlich durch eine Bauchschuss verletzt worden. Er musste notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt werden. Die Ärzte entfernten ihm eine Niere und einen Teil des Darms. "Mir geht es soweit gut. Aber ich muss erhebliche Einschränkungen in meinen Leben hinnehmen", so der 65-jährige Tierarzt.

dpa


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