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Der 44-Jährige soll 2007 die achtjährige Jenisa getötet haben.

Der 44-Jährige soll 2007 die achtjährige Jenisa getötet haben.© Julian Stratenschulte /Archiv

Prozesse

Angeklagter im Jenisa-Prozess kommt womöglich nie mehr frei

Im Prozess um den Tod der kleinen Jenisa sollen am Donnerstag die Plädoyers gesprochen werden, möglicherweise verkündet das Landgericht auch bereits ein Urteil. Dem 44-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, die Nichte seiner damaligen Lebensgefährtin 2007 sexuell missbraucht und ermordet zu haben.

Hannover. Die Leiche der Achtjährigen wurde erst 2014 entdeckt. Der Mann war von Anfang an der Hauptverdächtige, er kam aus Mangel an Beweisen aber wieder frei. Erst nachdem er im vergangenen Jahr wegen des Mordes an dem fünfjährigen Dano in Herford hinter Gittern gelandet war, rückte er wieder in den Fokus der Ermittler.

Mitgefangenen soll er gesagt haben, dass er sich an der damals Achtjährigen vergangen und sie anschließend getötet habe. Die Häftlinge gaben den Hinweis auf einen Wald bei Hannover - und tatsächlich entdeckten Fahnder dort Jenisas Leiche. Sollte eine besondere Schwere der Schuld und zudem auch eine Sicherungsverwahrung im Anschluss an die Haft angeordnet werden, würde der 44-Jährige womöglich nie mehr aus dem Gefängnis herauskommen.


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