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Kriminalität

Angeblicher Italiener per Haftbefehl gesucht

Der Bundespolizei ist am Donnerstag an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim ein mit Haftbefehlen gesuchter Straftäter ins Netz gegangen. Wie ein Sprecher mitteilte, hatte der 30-Jährige zusammen mit einem gleichaltrigen Mittäter Kokain im Wert von 67 000 Euro nach Deutschland geschmuggelt.

Bad Bentheim. Der Mann legte einen gefälschten Ausweis vor: Der angebliche Italiener war in Wirklichkeit serbischer Staatsangehöriger, der bereits einmal aus Deutschland abgeschoben worden war. Gleich mit zwei Haftbefehlen suchte die Staatsanwaltschaft Hamburg nach ihm.

Er war unter anderem wegen Drogenhandels, schwerer räuberischer Erpressung und Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Nach Absitzen eines Teils der Strafe wurde er in seine Heimat abgeschoben. Gegen ihn gilt noch ein zeitweiliges Einreiseverbot nach Deutschland. Wegen seiner illegalen Wiedereinreise wurden die Haftbefehle wieder wirksam - auf ihn warten nun noch 1400 Tage Haft in Deutschland. Wegen des jüngsten Rauschgiftschmuggels wurde gegen ihn und seinen Mittäter ein neues Ermittlungsverfahren eröffnet. Beide Männer sind in Haft.

dpa


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