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Niedersachsen Althusmann fordert nach verhängten Strafzöllen weiter Dialog
Nachrichten Niedersachsen Althusmann fordert nach verhängten Strafzöllen weiter Dialog
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20:03 31.05.2018
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Hannover

"Anstelle Zollschranken zu errichten, wäre der Abbau von Zöllen für die amerikanische und die europäische Wirtschaft der bessere Weg, weil sie den Austausch fördern und den Wohlstand steigern", sagte Althusmann am Donnerstag. Der CDU-Politiker mahnte: "Wir müssen mit unserem amerikanischen Handelspartner im Dialog bleiben."

Nur ein kleiner Teil der niedersächsischen Stahlproduktion wird demzufolge in die USA exportiert. Wichtiger für die niedersächsischen Hersteller werde sein, wie viel Stahl und Aluminium aus Drittländern wie China nach Niedersachsen kommt, das ursprünglich für den amerikanischen Markt bestimmt war, betonte Althusmann.

Mit Sorge betrachtet Althusmann auch die von den USA weiter angedrohten Strafzölle gegen deutsche Autos. "Lange gewachsene Handelsbeziehungen dürfen nicht so leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Noch ist Zeit, miteinander zu reden", sagte er. Denn solche Strafzölle würden die niedersächsische Automobilbranche hart treffen. Im letzten Jahr entfielen gut 18 Prozent der niedersächsischen Exporte in die USA auf PKW und Wohnmobile.

Die USA verhängen Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union sowie aus Mexiko und Kanada. Trump veröffentlichte am Donnerstag eine entsprechende Proklamation. Die Zölle gelten ab Freitag, 1. Juni, 0.00 Uhr (Ortszeit US-Ostküste). Die EU wird darauf mit Vergeltungszöllen reagieren.

dpa

Knapp zwei Jahre nach dem Tod eines 17-Jährigen aus Oldenburg auf Malta stellt die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ein. "Keine der nach wie vor offenen Fragen gestattet den Verdacht, dass Mike Mansholt durch fremde Hand zu Tode gekommen ist", heißt es laut einem Bericht der "Nordwest-Zeitung" im Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft Oldenburg.

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