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Armin-Paul Hampel, der Landesvorsitzendeder AfD.

Armin-Paul Hampel, der Landesvorsitzendeder AfD. © Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Wahlen

AfD entscheidet über Wiederholung der Wahlaufstellung

Nach der Affäre um gefälschte Briefe entscheidet die AfD in Niedersachsen am Dienstag darüber, ob die Aufstellung der Kandidatenliste für die Bundestagswahl wiederholt wird.

Hannover. Der Bundesvorstand der Partei habe das empfohlen, sagte der Landesvorsitzende Paul Hampel am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Empfehlung sei aber keine Anweisung, dies zu tun - die Landesverbände seien in ihren Entscheidungen autark. Hampel sagte, nach einem Treffen am Dienstag mit Landeswahlleiterin Ulrike Sachs werde die AfD in Niedersachsen über eine Wiederholung der Listenaufstellung entscheiden. Sollte die Wahlleiterin gute Gründe für eine Wiederholung sehen, wolle er diesen Schritt nicht ausschließen: "Die Sorge des Bundesvorstandes ist ja berechtigt."

Vergangene Woche war eine Affäre um gefälschte Briefe aufgedeckt worden. Die AfD wollte mit den Schreiben mit amtlichem Briefkopf von Landeswahlleiterin Ulrike Sachs belegen, dass sie ihre Bundestagswahlliste ordnungsgemäß eingereicht hatte. Die Liste liegt allerdings bisher nicht vor, die Schreiben waren gefälscht. Wer sie fälschte und warum, ist bisher unklar. Die Wahlleiterin stellte Strafanzeige gegen unbekannt.

Zu Berichten, wonach der Bundesverband der AfD Niedersachsen erst dann wieder Geld überweisen will, wenn das Finanzgebaren des Landesverbandes aufgeklärt sei, meinte Hampel: "Das schaue ich mir erstmal in Ruhe an." Der Landesverband könne den Wahlkampf aber auch ohne die Finanzhilfen stemmen.

dpa


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