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André Poggenburg.

André Poggenburg. © Matthias Bein/Archiv

Parteien

AfD-Vorstand greift nach Parteiquerelen durch

Der AfD-Bundesvorstand soll nach den parteiinternen Querelen im Landesverband Niedersachsen durchgegriffen haben: Der Bundesvorstand der Partei habe am Freitag mehrere harte Auflagen verhängt, berichtete das Politikjournal "Rundblick" in Hannover.

Berlin. So müsse die Versammlung zur Aufstellung der Bundestagswahlliste, die im Februar stattgefunden hatte, wiederholt werden. Außerdem wolle der Bundesverband der AfD Niedersachsen erst dann wieder Geld überweisen, wenn das Finanzgebaren des Landesverbandes aufgeklärt sei, hieß es.

Vom Bundes- oder vom Landesvorstand der AfD war dafür zunächst keine Bestätigung zu bekommen. AfD-Bundesvorstandsmitglied André Poggenburg sagte der dpa lediglich, die Vorfälle in Niedersachsen seien Thema im Bundesvorstand gewesen.

Zuvor war eine Affäre um gefälschte Behördenbriefe in der AfD in Niedersachsen aufgedeckt worden. Mit den Schreiben mit amtlichem Briefkopf der Landeswahlleiterin wollte die AfD belegen, dass sie ihre Bundestagswahlliste für Niedersachsen ordnungsgemäß eingereicht hatte. Die Wahlleiterin bezeichnete die Schreiben aber als Fälschung und stellte Strafanzeige wegen Urkundenfälschung.

Tatsächlich liegt die Liste der Behörde bisher nicht vor. Wer die Briefe manipuliert hat, ist bisher unklar. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.

dpa


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