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DGzRS-Sprecher Christian Stipeldey.

DGzRS-Sprecher Christian Stipeldey. © Ingo Wagner/Archiv

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Ägäis: Deutsche Seenotretter helfen bei Flüchtlingsrettung

Die deutschen Seenotretter helfen erstmals bei der Rettung von Flüchtlingen in der Ägäis. Damit reagiert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nach eigenen Angaben auf eine Bitte der griechischen Küstenwache und des dortigen Seenotrettungsdienstes.

Bremen. "Die Kollegen sind am Rande ihrer Kapazitäten", sagte DGzRS-Sprecher Christian Stipeldey am Freitag in Bremen. Auch die britischen und niederländischen Seenotrettungsgesellschaften bereiten sich nach Angaben der Deutschen auf Einsätze vor. Die Schweden und Norweger seien bereits vor Ort.

Für den Einsatz wurde der Seenotkreuzer "Minden" reaktiviert. Er war 2014 außer Dienst gestellt und an einen Privatmann verkauft worden. "Der Eigner stellt ihn kostenlos zur Verfügung", sagte Stipeldey.

Die "Minden" wird am Mittwoch auf ein Frachtschiff in Bremerhaven verladen, um sie nach Griechenland zu bringen. Der Einsatz der deutschen Seenotretter wird über gesonderte Spenden finanziert und von der griechischen Seenotleitung koordiniert. Im Sommer soll der Kreuzer von zwei kleineren gespendeten Booten ersetzt werden, die zurzeit auf einer Werft gebaut werden.

dpa


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