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Absage von Aufstellungsversammlung: AfD vertagt Beratung

Die niedersächsische AfD hat Beratungen über eine eventuelle Absage der für Juli geplanten neuen Aufstellungsversammlung vertagt. Der Landesvorstand sei nicht vollzählig und somit nicht beschlussfähig gewesen, sagte AfD-Landeschef Paul Hampel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Hannover. Man werde die Entscheidung in den kommenden Tagen treffen.

Hintergrund ist ein parteiinterner Clinch um die Landesliste für die Bundestagswahl. Der umstrittene Landeschef Hampel hat sich dort den ersten Listenplatz gesichert. Mehrere Hampel-Kritiker wollen das verhindern und haben die Liste angefochten. Der Vorstand hatte vor kurzem vorsorglich zu einer Wiederholung des Listenparteitags am 8. und 9. Juli eingeladen. Am Freitag jedoch waren zwei AfD-Mitglieder vor dem Landgericht Lüneburg mit dem Antrag gescheitert, die Landesliste für die Bundestagswahl mit einer einstweiligen Verfügung für nichtig erklären zu lassen. Daraufhin hatte Hampel angekündigt, man wolle nun darüber beraten, den zweiten Listenparteitag zu kippen.

Der Landesvorstand hatte die umstrittene Liste in der vergangenen Woche bei der Landeswahlleitung abgegeben. Sie werde derzeit auf eventuelle Mängel geprüft, sagte eine Sprecherin der Behörde. Landeswahlleiterin Ulrike Sachs werde in der kommenden Wochen den AfD-Vorstand über das Ergebnis informieren.

dpa


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