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Abmahnungen von Mercedes-Mitarbeitern vor Arbeitsgericht

Über die massenhaften Abmahnungen von Mitarbeitern des Bremer Mercedes-Werks verhandelt heute das Arbeitsgericht in der Hansestadt. 1200 Beschäftigte hatten im Dezember 2014 während der Nachtschicht ihre Arbeit niedergelegt, um gegen die Auslagerung von Arbeitsplätzen in der Logistiksparte zu protestieren.

Bremen. Die Werksleitung verschickte daraufhin mehr als 760 Abmahnungen. Dagegen klagen 30 Betroffene. Die Anwälte der Kläger halten es für wahrscheinlich, dass das Gericht noch am Dienstag eine Entscheidung verkündet.

Die Gewerkschaft IG Metall hatte die Aktion damals nicht unterstützt. In Deutschland dürfen aber nur Gewerkschaften zu Streiks aufrufen. Die Daimler AG begründete die Abmahnungen mit Verstößen gegen arbeitsvertragliche Pflichten. Die Kläger wollen vor Gericht nicht nur erreichen, dass der Autobauer die Abmahnungen zurücknimmt. Ihnen geht es auch um eine Reform des Streikrechts. Eine Güteverhandlung war im vergangenen Juli vor dem Arbeitsgericht gescheitert.

dpa


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