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Am Mittwoch ist Martin Winterkorn zurückgetreten.

Am Mittwoch ist Martin Winterkorn zurückgetreten. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

Abgas-Affäre wird weitere personelle Konsequenzen haben

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) rechnet in der VW-Abgas-Affäre mit "weiteren personellen Konsequenzen" in den nächsten Tagen. "Wir verlangen auch die Konsequenzen", sagte Lies, der Mitglied im VW-Aufsichtsrat ist, am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk.

München/Wolfsburg. "Es geht um die gesamte Struktur bei Volkswagen." Am Mittwoch hatte Konzernchef Martin Winterkorn angesichts des enormen Ausmaßes der Affäre seinen Posten geräumt.

"Jetzt muss es darum gehen, für 600 000 Mitarbeiter, 280 000 allein in Deutschland, die Sicherheit zu schaffen, dass wir die Lage im Griff haben", sagte Lies.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kündigte rückhaltlose Aufklärung an. Im ARD-Morgenmagazin sagte das VW-Präsidiumsmitglied: "So etwas darf sich bei Volkswagen nicht wiederholen." Es werde lange dauern, bis das Unternehmen das verloren gegangene Vertrauen wieder herstellen könne. "Der erste Schritt dazu ist, klipp und klar die Dinge auf den Tisch zu legen. Und dazu sind wir entschlossen."

Die Folgen der Manipulationen von Abgaswerten bei Dieselautos sind noch immer nicht absehbar. Europas größter Autobauer hatte zugegeben, dass weltweit elf Millionen Motoren mit einer Software ausgestattet sind, um die Messung des Schadstoffausstoßes zu manipulieren.

dpa


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