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Ein VW-Logo an der Radkappe eines alten VW-Käfers.

Ein VW-Logo an der Radkappe eines alten VW-Käfers. © Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Auto

ADAC und Verbraucherschützer fordern Machtwort zu VW

Verbraucherschützer und der ADAC fordern von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ein öffentliches Machtwort zum Abgas-Skandal bei Volkswagen. Die hierzulande millionenfach betroffenen Fahrer von Dieselfahrzeugen aus dem VW-Konzern müssten endlich die Sicherheit haben, dass ihnen wegen des Software-Betruges keinen finanziellen Nachteile entstehen wie etwa Wertverlust bei den Wagen.

Wolfsburg/Berlin. Notfalls müsse eben der Konzern zusichern, einzuspringen.

Entsprechend müsse Dobrindt "auf den Volkswagen-Konzern öffentlich einwirken", fordern der Automobilclub und die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in einem Brief an den CSU-Politiker. Er datiert vom 30. März und lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor. Das "Handelsblatt" hatte am Freitag zuerst von dem Schreiben berichtet.

In Deutschland muss der VW-Konzern 2,5 Millionen Wagen zurückrufen, um eine illegale Software für die Motorsteuerung zu entfernen. Das Programm regelt im Abgastest der Behörden Stickoxidwerte herunter.

Volkswagen verspricht bisher, dass die Umrüstung keine Nachteile bei Verbrauch, Leistung und Geräuschpegel auslöst. Zur Langlebigkeit kann der Konzern noch kein Versprechen machen, weil Langzeittests fehlen. Das gilt auch für die Frage, ob sich betroffene Autos schlechter verkaufen lassen, also ob in Zukunft ihr Restwert leiden könnte.

dpa


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