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Landeskriminalamt

800 Prostituierte in Niedersachsen kontrolliert

Bei einer europaweiten Aktion zur Bekämpfung des Menschenhandels, sind am Donnerstag 800 Prostituierte in Niedersachsen kontrolliert worden. Ziel war es, Opfer von Menschenhandel aus Westafrika zu identifizieren und deren Netzwerke aufzudecken.

Hannover. In 486 Bordellen und bordellähnlichen Betrieben wurden 785 Prostituierte kontrolliert. 19 angetroffene Frauen stammten aus Nigeria, 175 aus Rumänien und 148 aus Bulgarien. Die weiteren Personen waren aus Herkunftsländern wie Ungarn, Lettland, Litauen, Thailand oder der Dominikanischen Republik.

Fünf der nigerianischen und rumänischen Frauen waren unter 21 Jahre alt, so sei laut Polizei von einem begründeten Verdacht des Menschenhandels auszugehen. In einem weiteren Fall habe sich der Verdacht des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung bestätigt.

Dre kontrollierte Frauen waren zur Abschiebung ausgeschrieben. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz und der unbefugten Arbeitsaufnahme, sowie zahlreiche arbeits-, gewerbe- und steuerrechtliche Verstöße festgestellt.

Im vergangenen Jahr gab es 32 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.

Die Kontrollen wurden durch das Bundeskriminalamt initiiert und in Zusammenarbeit mit Europol, dem Zoll, der Steuerfahdung und der Ausländerbehörde durchgeführt. 25 Dienststellen der Polizei waren beteiligt.


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