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Prozesse

78-Jähriger soll Anleger um Millionen Euro geprellt haben

Weil er Anleger um mehr als zwei Millionen Euro betrogen haben soll, steht ein 78-Jähriger von heute an vor dem Landgericht Hildesheim. Der Mann soll in 283 Fällen als Direktor einer in Liechtenstein ansässigen Gesellschaft über gutgläubige Vermittler Gelder eingeworben haben.

Hildesheim. Die Anleger stammten nach Gerichtsangaben zum größten Teil aus der ehemaligen Sowjetunion. Ihnen wurde vorgegaukelt, ihr Geld sei in Staatsanleihen oder Fonds auf Sammelkonten bei einer Schweizer Bank investiert worden. Aufgrund von falschen Kontoauszügen mit vermeintlich guten Renditen wurden weitere Anleger gewonnen. Die Taten ereigneten sich zwischen August 2004 und Oktober 2009. Der 78-Jährige ist wegen gewerbsmäßigen Betrugs angeklagt. Einem 62 Jahre alten Mitangeklagten wird Beihilfe in 227 Fällen vorgeworfen.

dpa


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