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Niedersachsen 55 Menschen ertrinken 2017 in niedersächsischen Gewässern
Nachrichten Niedersachsen 55 Menschen ertrinken 2017 in niedersächsischen Gewässern
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13:15 27.02.2018
Berlin

So gab es auch in Niedersachsen im Mai und Oktober jeweils acht tödliche Badeunfälle, dagegen im August nur vier. Bundesweit ertranken mindestens 404 Männer, Frauen und Kinder, die meisten von ihnen - nämlich 86 - in Bayern, gefolgt von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 55 Opfern.

Die Lebensretter warnten in Berlin vor weiteren Bäderschließungen in den Kommunen. "Diese Entwicklung ist alarmierend", sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Grundschulen könnten oft keinen Schwimmunterricht mehr anbieten. Jedes zweite Kind könne selbst am Ende der Grundschulzeit nicht sicher schwimmen.

Unter den Opfern 2017 in Niedersachsen war ein Grundschulkind sowie sechs 16- bis 20-Jährige. Die größte Gruppe mit 42 Prozent waren Menschen über 55. Nach Expertenmeinung führen Leichtsinn und Selbstüberschätzung häufig zu tödlichen Badeunfälle. Männer sind überwiegend betroffen. In Bremen kamen im vergangenen Jahr zwei Männer beim Schwimmen ums Leben. 2016 hatte das kleinste Bundesland neun Badetoten verzeichnet.

dpa

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