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500 Jahre Reformation: Landeskirchen stellen aus

499 Jahre ist es her, dass Martin Luther die Kirche reformieren wollte und sich daraus zwei Konfessionen gebildet haben. Im 500. Jahr widmet sich eine Ausstellung im Landesmuseum Braunschweig der Reformation.

Braunschweig. Das Programm der Schau für 2017 wurde am Montag vorgestellt. Neben dem Museum wird die Sonderschau von den Evangelischen Landeskirchen Braunschweig und Hannover bestückt. Eingebunden sind auch die Klöster St. Aegidien und St. Ulrici-Brüdern - beides authentische Orte des damaligen Umbruchs.

Doch die Ausstellung soll nicht nur ein Rückblick sein. "Es ist ein einmaliges Kooperationsprojekt über landeskirchliche Grenzen hinweg und ein Höhepunkt im Jahr des Reformationsjubiläums mit direkten Fragen, die uns heute bewegen", sagte Hannovers Landesbischof Ralf Meister.

So wird der Frage nachgegangen, wie sich die reformatorische Idee verbreitete und ob es damals schon Trendsetter gab. "Die Ausstellung wird zeigen, dass Schlagworte wie Medienrevolution, Globalisierung und auch ein neues individuelles Bewusstsein nicht nur für das 21. Jahrhundert prägend sind, sondern bereits im 16. Jahrhundert für Unruhe sorgten", sagte Museumsdirektorin Heike Pöppelmann. Auf 1000 Quadratmetern werden Exponate gezeigt, darunter das Epitaph von Anna von Rautenberg, das sich mit der lutherische Programmatik von Gesetz und Gnade beschäftigt.

dpa


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