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Exmoore-Ponys im Hutewald im Reiherbachtal bei Amelith.

Exmoore-Ponys im Hutewald im Reiherbachtal bei Amelith. © Matthias Brunnert/Archiv

Tiere

38 halbwilde Pferde pflegen den Hutewald

Eine Herde halbwilder Pferde schafft Ordnung im Naturpark Solling-Vogler: Exmoore-Ponys sorgen im Natur-Projekt Hutewald dafür, dass auf einer von Fichten befreiten Fläche im Reiherbachtal bei Amelith (Kreis Northeim) keine neuen unerwünschten Nadelbäume wachsen.

Amelith. Die Herde sei mittlerweile auf 38 Tiere angewachsen und erfülle ihre Aufgabe sehr gut, indem sie alle jungen Fichtentriebe abknabbere, sagte ein Naturparksprecher am Montag.

Der Hutewald ist eine historische Form der Waldweide, die im Solling im Jahr 2000 wiederbelebt wurde. Seither sorgen halbwilde Weidetiere dafür, dass junge Bäume verbissen werden, die die vorherrschenden Eichen zurückdrängen könnten. Der Hutewald ist so licht, dass dort Pflanzen wachsen können, die Helligkeit und Wärme lieben. Auch wärmeliebende Tierarten wie Waldeidechse, Blindschleiche oder Sandlaufkäfer nutzen die vom Vieh offen gehaltenen Bodenstellen.

Vor zwei Jahren wurde der bis zu diesem Zeitpunkt 170 Hektar große Hutewald um rund 40 Hektar erweitert. An den Hängen des Reiherbachtales wurden dazu zahlreiche Fichten gefällt. Auf diesen Flächen soll mit Hilfe der Exmoore-Ponys eine halboffene Hutewald-Landschaft entstehen.

dpa


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